Kommunikationswesen
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So so - bisher hatte der neue
So so - da preist der neue LH andauernd seine tolle Abkehr vom Gießkannenprinzip und zumindest hier scheinen die Förderungen nach dem gaaanz alten System vergeben zu werden:
- nach bestehenden Reichweiten, was die Großen vor dynamischen Aufsteigern und anderen unliebsamen Konkurrenten schützt;
- die üblichen Platzhirsche, deren Medienkonzentration auch bei den Förderungen keine Deckelung erfährt und damit in ihrer Vorgehensweise und Vormachtstellung nur bestärkt und gestärkt werden, zum Schaden der Meinungsvielfalt;
- je kommerzieller und niveauloser (aber halt leutseliger und bodenständiger) desto mehr Steuergelder werden reingepumpt: Man muss bei diesen Zahlen davon ausgehen, dass Artikelchen über den FC Bayern oder das Dschungelcamp mehr öffentliche Gelder erhalten als Saltos investigative Publikationen.
Wenn schon das Wettbewerbsgesetz keine lokale Handhabe gegen Medienkonzentration gibt, dann muss zumindest die Landesregierung die Förderkriterien nach Qualität, Diversität und Dimensionen ausrichten (müssten nicht die Kleinen mehr erhalten?) Schließlich stellt sich für einen nicht-Tiroler auch die Grundsatzfrage: MUSS DER STEUERZAHLER WIRKLICH ALLES MITFINANZIEREN ??? Da geben sich die (Medien-)Unternehmer als die großen Macher und in Wahrheit passen (fast) alle ihre Tätigkeiten an die Förderkriterien an. Liberal ist da so gut wie nichts.