„Ich bin keine Destination“

„Wir wollen einen anderen Weg einschlagen als unsere Eltern“, sagt Emma Fauster, HGJ-Bezirksobfrau vom Puster- und Gadertal sowie Junghotelierin des Hotels „Drumlerhof“ in Sand in Taufers am Podium des Auditoriums von Eurac Research in Bozen. Die von der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und dem Center for Advanced Studies von Eurac Research organisierte Fachtagung widmete sich heuer am 30. November dem Thema Nachhaltigkeit.
„Das Problem wird kommen, das steht heute außer Frage. Der Tourismus muss neu gedacht werden“, ist Fauster überzeugt. Neben ihr am Podium sitzen Wolfgang Töchterle von der IDM, Manuela Zischg von Bioland Südtirol, der Digitalisierungsbeauftragte des NOI Techparks Patrick Ohnewein, Jana Gebauer (Die Wirtschaft der Anderen, Berlin) und Florian Bauhuber von dem Tourismusprojekt „Realizing Progress“ in Bayern. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von dem Leiter des Center for Advanced Studies von Eurac Research, Harald Pechlaner.
Der Tourismus hat maßgeblich zur Entwicklung Südtirols beigetragen und könnte auch in Zukunft eine treibende Kraft für neue Lebens- und Arbeitsmodelle sein. Laut der Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus in Südtirol (STOST) von Eurac Research beteiligten sich im Jahr 2022 156 Gemeinden, Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungen an freiwilligen Zertifizierungsverfahren für Nachhaltigkeit, was einer Steigerung von 6,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 entspricht. Auch die Zahl der mit dem „Roten Hahn“ gekennzeichneten Agrotourismusbetriebe und der mit dem „Roten Hahn“ gekennzeichneten Produkte erreichte 2022 mit 85 Betrieben und 844 verschiedenen Produkten einen neuen Höchststand – dennoch ist noch viel Luft nach oben und es stellt sich die Frage, ob Zertifikate alleine für eine nachhaltige Entwicklung ausreichen.
Will bei der STOT niemand…
Will bei der STOT niemand mitrechnen, oder beinhaltet der Begriff NACHHALTIGKEIT allein die fortwährende Weiterentwicklung?
Wenn im Jahre 2020 über 20 Mio Übernachtungen und fast 5 Mio Ankünfte gezählt wurden (aus der oben angeführten Statistik) und dies zur Aussage "Die Covid-19-Pandemie habe im Jahr 2020 auch in Südtirol den Tourismus fast vollständig zum Erliegen gebracht " führt, dann kann an der "nachhaltigen" Interpretation der Daten schon gezweifelt werden.
Antwort auf Will bei der STOT niemand… von FRANZ KURT PARDELLER
NACHHALTIGKEIT, das am…
NACHHALTIGKEIT, das am meisten vergewaltigte Wort!
Die inzwischen überforderten…
Die inzwischen überforderten + kaum mehr auf dem Ansturm der immer kürzeren Aufenthalte der Gäste ausbaubaren Verkehrs-Infrstrukturen und der f o r s c h e - G R I F F bei den P R E I S E N, "wird die Elite der Gäste bei den denen Geld keine Rolle zu spielen scheint," recht schnell zu anderen Ufern umleiten.